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Ausgabe vom 29. Januar 2019

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 29. Januar 2019 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 5/2019

Ticketverkauf am Theater boomt

Das Programm des Theaters kommt an beim Publikum – in der aktuellen Spielzeit wurden bereits 77.000 Tickets verkauft. Nun steht die Sanierung des Hauses an, das in den 60er-Jahren gebaut wurde.
Das Theater Trier verzeichnet deutliche Steigerungen beim Ticketverkauf: So wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt in der aktuellen Spielzeit 23.000 Karten mehr verkauft, als in der Saison 2017/18 im gleichen Zeitraum. Unterdessen soll der Stadtrat über die Frage zur Sanierung des maroden Hauses entscheiden. Die AfD bringt hierzu einen gewichtigen Änderungsantrag ein.

Engpass an der Einfahrt

Das beschädigte Widerlager der Autobahnbrücke (rote Markierung), das bis Ende 2020 in zwei Etappen neu errichtet wird, befindet sich am Übergang der A 602 in die Zurmaiener Straße. Foto: Digitale Orthophotos 2018, © Stadt Trier, Amt für Bodenmanagement und Geoinformation
Eine der wichtigsten Stadteinfahrten wird zum Engpass: Ein Widerlager der Autobahnbrücke am Verteilerkreis Nord ist stark beschädigt und muss erneuert werden. Ab Mitte Mai steht für ein halbes Jahr in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur eine Spur zur Verfügung. 2020 wiederholt sich das Spiel.

Wie klingt Heimat?

Das Bläserensemble Canadian Brass tritt beim  Eröffnungskonzert am 13. Juli in St. Maximin auf. Foto: Daniel d‘Ottavio
„Ich habe manchmal Heimweh, ich weiß nur nicht, wonach": Mit dieser Gedichtzeile hat Intendant Tobias Scharfenberger das Programm des Mosel Musikfestivals 2019 betitelt und bezieht sich damit auch auf das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Was Heimat ist und wie sie klingt, diesen Fragen geht das Festival, zu dessen Gesellschaftern die Stadt Trier gehört, ab dem 13. Juli in insgesamt 54 Konzerten an 43 Spielstätten nach.

Noch näher bei den Kunden

Dirk Heckmann, neuer Vertriebschef bei den Stadtwerken. Foto: SWT
Die erste Pressekonferenz im neuen Jahr nutzte Stadtwerke-Vorstand Arndt Müller nicht nur für die Vorstellung des neuen Vertriebschefs Dirk Heckmann, sondern auch für einen Ausblick auf anstehende Projekte, darunter beim künftigen Energie- und Technikpark und bei den Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Zudem setzt der Regionalversorger mit einer Stadtteiltour auf die Kundenberatung vor Ort.

Unglückliche Liebe und Horror hautnah

„Grand Guignol – The Dark Carnival“ entführt die Zuschauer in die Welt eines dunklen Gruselkabinetts. Foto: Petra Güth
Eine berühmte Oper und ein gruseliges Schauspiel – das bietet das Theater Trier Anfang Februar. In der Oper „Madama Butterfly" von Giacomo Puccini geht es um einen amerikanischen Marineoffizier, der in Japan eine Ehe mit einer Geisha eingeht. Gruselig wird es, wenn die Laiendarsteller des Bürgertheaters das Publikum bei „Grand Guignol – The Dark Carnival" in die Welt eines skurrilen Schauerkabinetts entführen.

Meinung der Fraktionen

CDU: Von guten Aussichten
SPD: Hebammenzentrale ist gestartet
Bündnis 90/Die Grünen: Ja zur Theatersanierung
UBT: Sanierung der Egbert-Grundschule
Die Linke: Verkehrswende sozial und ökologisch gestalten
FDP: Ein Bürgerentscheid wäre fatal
AfD: Bürgerentscheid zur Theatersanierung

Passende Hilfen schneller finden

Die Pflegestrukturplanung soll sicherstellen, dass Senioren mehr erhalten als die medizinisch notwendige Grundversorgung. Foto: Pixabay
Mit der Pflegestrukturplanung soll sichergestellt werden, dass es in Trier ein leistungsfähiges Angebot in den verschiedenen Formen der ambulanten und stationären Pflege für die ältere Generation gibt. Derzeit werden Daten erhoben, um mehr Details über die Lebenssituation älterer Menschen in Trier zu erfahren.

Tipps zu Integration und Jobsuche

Die Syrerin Darin Hesse (l.) erkundigt sich bei Hanna Kunze von der Agentur für Arbeit zu Jobmöglichkeiten im IT-Bereich.
Zahlreiche Vereine und Institutionen haben ihre Angebote auf einem Informationstag für Migranten präsentiert, den der Beirat für Migration und Integration organisiert hat. Zahlreiche Integrationsexperten sowie Migrantinnen und Migranten vor allem aus Osteuropa und dem Nahen Osten kamen in der Europäischen Rechtsakademie ins Gespräch.

Internetlotse liegt derzeit vorn

„Silver-Surfer“ zwischen 50 und 70 Jahren (Foto) zeigen nach den Erfahrungen des saarländischen Pilotprogramms  am heimischen PC das größte Interesse für digitale Stammtische. Damit daraus ein echtes Mehrgenerationenprojekt wird, muss verstärkt um jüngere Teilnehmer geworben werden. Foto: Pixabay
Die Einrichtung eines virtuellen Mehrgenerationenhauses nach dem Vorbild eines Modellprojekts im Saarland würde zwischen 12.000 und 15.000 Euro kosten. Das geht aus dem Prüfbericht nach einem CDU-Stadtratsantrag hervor. Die Initiative will Begegnungen zwischen den Generationen auf das Internet ausweiten. Eine Alternative zur Stärkung der Medienkompetenz älterer Menschen sind Internetlotsen.