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Ausgabe vom 23. Oktober 2018

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 23. Oktober 2018 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 43/2018

Trier kann nicht nur Römer

Geld war ein wichtiges Marx-Thema und diese Szene aus der Tufa-Revue, die bei der Abschiedsfeier im Theaterfoyer noch einmal gezeigt wurde, steht symbolhaft für die Anbetung des schnöden Mammons in unserer Zeit.
Nach 147 Tagen ging die Landesausstellung zum 200. Geburtstag von Karl Marx mit einem Abschlussfest im Theater-Foyer zu Ende. Die zahlenmäßige Bilanz fiel mit 95.000 Besuchern plus 52.500 Gästen im Karl-Marx-Haus plus 13.200 in der Kunstausstellung im Dommuseum zufriedenstellend aus. Das Marx-Jahr war ein Gemeinschaftswerk vieler Organisationen und die Ausstellungsstadt Trier hat damit gezeigt, dass sie nicht nur Römer kann.

Medical School gegen Ärztemangel

Nach dem Ablegen in Zurlauben ging es in der schwimmenden Tagung unter anderem um den regionalen Arbeitsmarkt. Hanna Theresa Kunze (Arbeitsagentur/Bild r.) wies unter anderem auf die Bedeutung der Qualifizierung ausländischer Fachkräfte hin.
Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas hat eine Reihe ins Leben gerufen, um vor Ort mit Bürgern über die Zukunft der EU-Regionalförderung zu diskutieren. Für das Dialogforum zum Thema Gesundheitswesen mit rund 170 Experten und interessierten Bürger wählten die Veranstalter einen ungewöhnlichen Rahmen.

Leuchtturm der Musik geschaffen

Stolz präsentiert Hermann Lewen die Urkunde des Kultur-Ehrenpreises, den ihm Dezernent Thomas Schmitt (r.) verliehen hat.
Vor 33 Jahren gründete Hermann Lewen das Moselmusikfestival, dessen Veranstaltungen zunächst vor allem in Bernkastel-Kues stattfanden. 2008 wurde die Konzertreihe auf den gesamten Moselraum und damit auch auf Trier ausgedehnt. Für dieses "Leuchtturmprojekt" wurde der langjährige Intendant jetzt mit dem Kulturehrenpreis der Stadt Trier ausgezeichnet.

Portal in die Welt des Mittelalters

Das Trierer Ada-Evangeliar gilt als Leithandschrift der Hofschule Karls des Großen. Von dieser Hofschule existieren nur noch acht Schriften. Diese sollen gemeinsam Weltdokumentenerbe werden. Foto: Anja Runkel/Stadtbibliothek/Signatur: Hs 22 folio 15v Matthaeus -16r
Rund 60 internationale Teilnehmer haben sich in der Stadtbibliothek bei einer Tagung zu den Handschriften der Hofschule Karls des Großen über deren Entstehung, Gestaltung und Wirkung ausgetauscht. Der Antrag auf Aufnahme des Trierer Ada-Evangeliars in das Weltdokumentenerbe wurde inzwischen akzeptiert.

Neues Zuhause für Müllautos

Die insgesamt 40 Müllautos des A.R.T. werden künftig nicht mehr in der Löwenbrückener Straße, sondern am Entsorgungs- und Verwertungszentrum in Mertesdorf geparkt. Foto: A.R.T.
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier hat über seine zukünftigen Standorte für Verwaltung und Logistik entschieden. Die 40 Müllfahrzeuge bekommen in Mertesdorf ein neues Zuhause. Die noch in der Löwenbrückener Straße in Trier beheimateten Verwaltungsbüros werden mit dem Kundenzentrum in der Metternichstraße zusammengelegt.

Meinung der Fraktionen

CDU: Jugendkonferenz ideenreich
SPD: Sozialpaten für Trier
Bündnis 90/Die Grünen: Brubach - Grüne vor Ort
UBT: Engagement für die Gemeinde
Die Linke: Kein Baugebiet am Brubacher Hof
FDP: Papierlos und smart
AfD: Späte Einsicht

Starker Start in die Spielzeit

Jubelnde Zuschauer, die sich von ihren Sitzen erheben und ausverkaufte Produktionen: Der Start in die Theater-Spielzeit unter dem neuen Intendanten Manfred Langner lässt sich durchaus als Einstand nach Maß bezeichnen. Dies schlägt sich auch bei den Besucherzahlen und den verkauften Tickets nieder.

Musik hält jung

Beigeordneter Thomas Schmitt und Ortsvorsteher Horst Erasmy (v. l.) gratulieren Katharina und Paul Lüders zur Eisernen Hochzeit. Besonders stolz sind die Jubilare auf Urenkelkind Alice.
„Unsere Wohnung im zweiten Stock ohne Aufzug ist die beste Gymnastik." Mit diesen Worten beschreibt der 86-jährige Paul Lüders, warum er und seine gleichaltrige Frau Katharina bei guter Gesundheit im eigenen Haushalt in Trier-West ihre Eiserne Hochzeit feiern können. Jung hält die Jubilare auch die Liebe zur Musik.

Klimaschutz kennt keine Grenzen

Der Energie- und Technikpark der Stadtwerke und des Rathauses ist als nachhaltiges Gewerbegebiet konzipiert. Auf dem Dach der künftigen Fahrzeughalle wird die Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet.
Die Wiederverwertung von Rohstoffen nach dem Abriss von Gebäuden, naturbelassene Räume in der Stadt und tragfähige Strukturen für Mehrgenerationenhäuser: Viele Trendthemen standen auf der Agenda einer Konferenz zur nachhaltigen Quartiersentwicklung in der Großregion. Zum Abschluss diskutierten Spitzenvertreter der Quattropole-Städte Metz, Saarbrücken und Trier.

Souveräner Umgang mit der Tradition

Karl Willems präsentiert ein Gemälde mit einer Herz Jesu-Szene.
Über drei Jahrzehnte eines breiten künstlerischen Schaffens mit einer ganz eigenen Handschrift – das bietet die Werkschau „Die Weite der Betrachtung" mit Arbeiten von Karl Willems im Stadtmuseum. Basis ist eine rund 170 Gemälde, Grafiken und Drucke umfassende Schenkung. Das Werk des 69-jährigen Künstlers ist aber noch deutlich umfangreicher.