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Energiewende in Trier

"Die Stadtwerke Trier (SWT) Versorgungs-GmbH gewährleisten eine Stromversorgung aus erneuerbaren Energien in einem Umfang von mindestens  50%. Diese Energie soll möglichst regional erzeugt werden."

Die Stadt Trier befindet sich auf einem guten Weg, diese im Dezember 2007 vom Stadtrat im Rahmen eines Einwohnerantrags einstimmig beschlossenen Zielmarken zu erreichen. Die SWT Versorgungs-GmbH hat sich in der Zwischenzeit von einem lokalen Energieversorger zu einem wichtigen regionalen Energieproduzenten entwickelt. Rund 80 Millionen Euro wurden in Beteiligungen und in den Bau eigener Windkraft- und Photovoltaikanlagen investiert, darunter das Windkraftwerk Meckel-Gilzem mit einer Nennleistung von 11,5 Megawatt und das Solarkraftwerk Föhren mit 8,4 Megawatt.

Die regionalen Erzeugungsanlagen der SWT produzieren zusammen rund 100 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Sie decken somit rechnerisch rund 16 Prozent des Stromverbrauchs der Stadt Trier. Zudem beliefern die SWT seit 2008 ihre Privatkunden in der Grundversorgung mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom aus Wasserkraft. Nächstes Großprojekt unter Beteiligung der Stadt Trier und der SWT ist der geplante Bau eines Pumpspeicherkraftwerks bei Mehring an der Mosel.

Jede Kilowattstunde regional und regenerativ erzeugten Stroms dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern stärkt auch die Wertschöpfung vor Ort. Daher fördert die Stadt mit einer Reihe weiterer Initiativen die Energiewende:

  • Die 2010 gegründete Energieagentur Region Trier bündelt das regionale Know-How aller privaten, unternehmerischen und kommunalen Akteure zum Thema Energie
  • Bauherren, Architekten und Handwerkern lernen bei den Energietouren des Städtenetzes Quattropole anhand von Praxisbeispielen und Baustellenbesichtigungen intelligente Lösungen der energetischen Gebäudesanierung und der Photovoltaiknutzung kennen
  • Das Online-Solardachkataster ermöglicht es allen Hauseigentümern mit wenigen Klicks zu recherchieren, ob sich die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach rechnet
  • Nachdem die Energieagentur des Vereins Lokale Agenda 21 bereits mehrere Bürgersolarkraftwerke auf Dächern von städtischen Schulgebäuden initiiert hatte, ging 2012 auf dem Petrisberg die von der Trierer Energiegensossenschaft (Treneg) betriebene erste freistehende Photovoltaikanlage im Trierer Stadtgebiet in Betrieb
 
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