| Trier, in einer weiten fruchtbaren
Ebene des sonst so engen Moseltals gelegen, umrahmt im Osten von den sanften
Reben-Hängen des Hunsrücks, im Westen überragt von den trotzig steil aufragenden
roten Sandsteinfelsen der Eifelberge, ist eine der schönsten Städte des
weiten deutschen Landes. Von ihr sagt des großen Dichters Schiller Sohn Ernst, den die Stadt einst zu ihren Bürgern zählte: "Einen solchen Reichtum an landschaftlichen Partien sah ich nie auf einem so kleinen Raum." Doch größeren Ruhm erwarb sich Trier, die Hauptstadt des weströmischen Reiches und jahrhundertelange Residenz der Erzbischöfe und Kurfürsten, durch seine 2000-jährige Kultur. |