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's-Hertogenbosch, Niederlande

Marktplatz 's-Hertogenbusch
Marktplatz

's-Hertogenbosch (Den Bosch) wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Heinrich I., Herzog von Brabant, gegründet. Die Stadt verdankt ihren offiziellen Namen dem Herzogenwald ("Herzogenbusch / Den Bosch").

An die abwechslungsreiche Vergangenheit von 's-Hertogenbosch erinnert heute noch die unverändert gebliebene Struktur des Stadtkerns: Die typisch winkligen Straßen innerhalb des Stadtgürtels der teilweise noch erhaltenen Stadtwälle mit dem dreieckigen Markt als Zentrum, dem ältesten Teil der Stadt. Vor dem Rathaus steht hier das Bronzestandbild des weltberühmten und in Herzogenbusch geborenen Malers Hieronymus Bosch. Gepflegt präsentiert sich 's-Hertogenbosch in typisch niederländischem Baustil. Die frühe Blütezeit reicht bis in das 15. Jahrhundert. Ausdruck eines monumentalen Bauwillens ist die Sint-Jan-Kathedrale, die das Stadtbild prägt.

Triers Partnerstadt bezaubert heute durch das Nebeneinander von Alt und Neu, Vergangenem und Aufstrebendem, Häuser in ihrer Vielfalt an Formen, Farben und Stilen. Zum pulsierenden Leben der geschätzten Einkaufsstadt gehört auch das bunte Geschehen im großen Fußgängerbereich: eine breite Auswahl an großen und kleinen gemütlichen Restaurants, Pubs, Weinstuben, Cafés, Straßenterrassen, Glockenspielen und Märkten.

's-Hertogenbosch hat heute 129.000 Einwohner und ist zentrale Stadt der niederländischen Provinz Nord Brabant; sie gilt als weltoffen und zukunftsorientiert. Ihre günstige Verkehrsanbindung, der Anschluß an das Schienen- und Wasserstraßennetz der Niederlande förderten eine vorteilhafte wirtschaftliche Entwicklung. 5.500 niederländische und internationale Unternehmen bieten Arbeitsplätze für 75.000 Mitarbeiter im Finanz- und Dienstleistungsbereich, im Handel, öffentlicher Dienst, in der Informationstechnik und in den neuen Technologien.
Die Neugestaltung der Innenstadt erhöhte ihre Attraktivität. Der Erhalt des historisch gewachsenen und neue Lösungen zur Verstärkung der Begegnungsfunktion in der City lassen 's-Hertogenbosch zu einem innerstädtischen Beispiel für andere werden.

Zu den vielen Bildungs- und Erholungsmöglichkeiten, die diese Stadt bietet, trägt auch die nicht nur gegenüber den Künsten praktizierte Aufgeschlossenheit bei, wie sie beispielsweise auch in der innerstädtischen "Kunst im Vorübergehen" zum Ausdruck kommt. Kulturelle Höhepunkte wie das internationale Festival "Jazz in Duketown" im Mai oder das Musikfest im August untermauern den Stadtslogan, "eine besondere Stadt zu sein".

Werdegang der Städtepartnerschaft:
Die Ursprünge der Städtepartnerschaft mit s'-Hertogenbosch gehen bis 1962 zurück. Nach sechsjähriger "Verlobungszeit" wurde der Freundschaftsbund zwischen Trier und s'-Hertogenbosch schließlich von den Oberbürgermeistern Dr. Lambooy und Harnisch am 7. Juni 1968 in einer feierlichen Ratssitzung in Trier besiegelt. 2008 wurde das 40jährige Jubiläum der Partnerschaft gefeiert. Kontakte auf Bürgerebene pflegt seit ihrer Gründung im Jahr 2000 die Gesellschaft Herzogenbusch-Trier.

 
Bildergalerie
  • Hebebrücke 's-Hertogenbosch
  • St. Johannes-Kathedrale 's-Hertogenbosch
  • Marktplatz 's-Hertogenbosch
  • Rathaus 's-Hertogenbusch
 
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