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Ausgabe vom 19. Dezember 2017

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 19. Dezember 2017 im Original-Layout durchblättern
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 51/2017

Regeneration nach heftigen Turbulenzen

Das Philharmonische Orchester der Stadt Trier ist Bestandteil der Musiksparte des Hauses am Augustinerhof. Daneben existieren noch die Sparten Schauspiel und Tanz. Ein Großteil des Stadtrats spricht sich für den Erhalt der drei Sparten aus. Foto: Theater Trier
Nach einer turbulenten Zeit ist das Trierer Theater mittlerweile wieder in ruhigerem Fahrwasser angekommen. Heiß diskutiert wurde im Stadtrat dennoch über die zukünftige Ausrichtung des Hauses. Kulturdezernent Thomas Schmitt machte seine Vorstellungen darüber unmissverständlich deutlich.

Erster Schritt für längere Kita-Zeiten

Im Neubaugebiet Filsch entsteht eine Kita (Foto oben) mit 133 Plätzen in sieben Gruppen. Dort könnten Öffnungszeiten bis 20 Uhr angeboten werden.
Die Stadtverwaltung erarbeitet mit den Kita-Trägern bis Ende August 2018 einen Vorschlag zur Ausweitung der Öffnungszeiten bis auf 20 Uhr. Dieser mit großer Mehrheit gefasste Stadtratsbeschluss enthält anspruchsvolle Vorgaben.

Alles unter einem Dach

Im Hauptgebäude an der Weberbach nutzen Archivar Tobias Teyke und seine Kollegen wegen der beengten Platzverhältnisse Rollregale, die flexibel verschoben werden. Sie sind aber relativ schwer und können daher aus statischen Gründen nicht überall eingesetzt werden.
Für das Stadtarchiv sollen zusätzliche Magazinflächen zur Aufbewahrung von Akten und historischen Dokumenten bereitgestellt werden. Die aktuellen Platzreserven sind erschöpft und der Hin- und Hertransport der Bestände zwischen mehreren Standorten ist auf Dauer nicht zu verantworten. Der Grundsatzbeschluss bedeutet, dass in einem ersten Schritt der genaue Raumbedarf und ein geeigneter Gesamtstandort für das Magazin ermittelt wird.

Hospitienbeirat wieder beschlussfähig

Die geriatrische Rehaklinik gehört zum Verbund der Altenpflegeeinrichtungen der Hospitien. Foto: Vereinigte Hospitien
Der Verwaltungsrat als Entscheidungs- und Aufsichtsorgan der Vereinigten Hospitien ist nach längerer Zeit wieder voll beschlussfähig, nachdem der Stadtrat den vakanten dritten städtischen Sitz mit Christiane Probst (UBT) besetzt hat. Ausgelöst wurde die Vakanz durch die Vorschrift, dass die Mitglieder des Verwaltungsrats der katholischen Kirche angehören müssen.

Abriss der verfallenen Gebäude

Das seit Jahren unbewohnte Gebäude Riverisstraße 52/54 (rechts) steht kurz vor dem Abriss und wird zur Zeit leergeräumt.
Der Abbruch der städtischen Wohnsiedlung in der Riverisstraße stand schon mehrfach auf der kommunalpolitischen Agenda und war dabei immer heftig umstritten. Wenn jetzt zwei seit Jahren unbewohnte, halb verfallene Gebäude abgerissen werden, legt die Stadt deshalb sehr viel Wert auf einen vertrauensvollen Dialog mit den Bewohnern der anderen Häuser, die zum größten Teil der Sinti-Volksgruppe angehören

Abholtermine bleiben gleich

Der bislang für die Abholung der Gelben Säcke zuständige A.R.T. hat jährlich über sechs Millionen davon in Trier und Umgebung ausgegeben. Foto: Andreas Morlok/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>
Noch bis Jahresende werden die Gelben Säcke in Trier vom Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier abgeholt. Ab Januar 2018 hat das Duale System Deutschland diesen Auftrag für zunächst drei Jahre an das bundesweit tätige Unternehmen Remondis vergeben. Die Abholung der Gelben Säcke erfolgt dennoch weiter wie bisher am selben Tag wie die Leerung der Blauen Tonne.
Foto: Andreas Morlok/pixelio.de

Mit drei Premieren ins neue Jahr

Friedrich Schillers „Don Carlos“ feiert am 13. Januar Premiere. Foto: Simon Hegenberg
Das Theater startet im neuen Jahr mit gleich drei Premieren: „Patricks Trick“, ein Stück über Freundschaft und Familie auf der Studiobühne, das klassische Drama "Don Carlos" von Friedrich Schiller im Großen Haus sowie die beiden Tanzstücke "Clip" und "High Performance" an der Europäischen Kunstakademie.

Zehn Bauabschnitte geplant

Bei der Umgestaltung des Nikolaus-Koch-Platzes geht es auch um eine Neuaufteilung der Flächen für Stadtbusse, Fußgänger und Autos.
Mit der Fällung von drei Bäumen hat vor einigen Wochen die Umgestaltung des Nikolaus-Koch-Platzes begonnen. Ein Kahlschlag droht jedoch nicht: Die übrigen zehn alten Platanen bleiben stehen und es sollen auch zwei neue Bäume gepflanzt werden. Aufgrund der komplexen Organisation der Baustelle auf dem stark frequentierten Areal nahe der Fußgängerzone haben sich die Baukosten erhöht.

Meinung der Fraktionen

CDU: Ja zur "Blauen Lagune"
SPD: Trier setzt auf die Zukunft
Bündnis 90/Die Grünen: Wie geht's weiter?
UBT: "Tankeschön" - Respekt für den Bürgerentscheid
Die Linke: Wunschzettel an den Weihnachts-Marx
FDP: "Blaue Lagune" - Eindeutiges Vortum
AfD: Ein guter Tag für Trier

Trier-Tagebuch

Vor 30 Jahren (1. Januar 1988): Die Stadt Trier setzt eigene Hilfspolizei zur Regelung des ruhenden Verkehrs ein.

Schöner und sicherer

Die als Spielstraße ausgeschilderte Benediktinerstraße im Maarviertel weist erhebliche Fahrbahnschäden auf.
Der nördliche Abschnitt der Benediktinerstraße wird auf Beschluss des Stadtrats für 972.000 Euro von Grund auf erneuert. Die schmale Straße in Trier-Nord behält auch nach dem Ausbau ihren verkehrsberuhigten Charakter. Ziel ist, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Erscheinungsbild zu verbessern.

Feinschliff für das Raumkonzept

Der große Raum im Erdgeschoss des Haus Franziskus wird regelmäßig für das Kultur-Karussell genutzt. Vorige Woche stellte in diesem Rahmen Autorin Frauke Birtsch (l.) Texte verschiedener Autoren vor.
Noch immer ist die Raumaufteilung im Haus Franziskus zwischen dem Amt für Soziales und Wohnen und dem Verein Seniorenbüro nicht zufriedenstellend gelöst. Auf Antrag der CDU-Fraktion im Stadtrat soll jetzt ein Runder Tisch nach neuen Lösungen suchen.

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagt im Großen Rathaussaal am Augustinerhof.
Mehr als sechs Stunden dauerte allein der öffentliche Teil der letzten Stadtratssitzung des Jahres 2017. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die künftige Nutzung der Jägerkaserne, die Einziehung der Himmelsleiter und die Benennung der Mitglieder des ersten Seniorenbeirats.