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Ausgabe vom 3. Oktober 2017

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 3. Oktober 2017 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 40-41/2017

Tanke ja oder nein? Die Trierer stimmen ab

Premiere für Trier: Erstmals wird es einen Bürgerentscheid geben. Darin geht es darum, ob der Pachtvertrag für die Aral-Tankstelle in der Ostallee verlängert werden soll oder nicht. Ein Kompromiss dazu ist im Stadtrat gescheitert.

„Bettensteuer“ kommt am 1. Januar

Die Beherbergungssteuer von 3,5 Prozent auf den Übernachtungspreis tritt in Trier zum 1. Januar 2018 in Kraft. Das beschloss der Stadtrat am Donnerstag mit großer Mehrheit bei zwei Nein-Stimmen der FDP. Foto: Petra Bork/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio</a>
Die Beherbergungssteuer von 3,5 Prozent auf den Übernachtungspreis tritt in Trier zum 1. Januar 2018 in Kraft. Das beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit bei zwei Nein-Stimmen der FDP. Die Stadt rechnet durch die „Bettensteuer“ mit jährlichen Zusatzeinnahmen von rund 700.000 Euro, die in den allgemeinen Haushalt fließen. Foto: Petra Bork/pixelio

Meinung der Fraktionen

CDU: Jugendparlamentswahl 2017
SPD: Trier moderner bewegen
Bündnis 90/Die Grünen: Theaterwüste
UBT: Busfahren muss attraktiver werden
Die Linke: Birk-Nachfolge: kein faires Verfahren
FDP: 39.000 Euro für ein Danaergeschenk
AfD: „Theaterkosten senken“, die Vierte

Altstadtpoller in der Warteschleife

Es war vielleicht die kürzeste Anfrage, die bisher im Trierer Stadtrat gestellt wurde: „Was ist mit den Pollern?“ wollte die SPD von Baudezernent Andreas Ludwig wissen. Gemeint sind Sperren für Autos an den Zufahrten in die Fußgängerzone, damit nicht illegal auf dem Domfreihof oder Stockplatz geparkt wird.

Sein Eigen-Kapital

Auszug aus dem Exzerptheft von Karl Marx 1858–1862 mit Notizen zum Thema Reformation und Martin Luther. Foto: Institut für Sozialgeschichte Amsterdam
Vor 150 Jahren – im September 1867 – erschien in Hamburg der erste Band „Das Kapital“ von Karl Marx. Heute gehört das zentrale Werk des bedeutenden Denkers zum Unesco-Weltdokumentenerbe.

Harte Zeiten schweißen zusammen

OB Wolfram Leibe (l.) und der Kürenzer Ortsvorsteher Bernd Michels (r.) stoßen mit Margit und Horst Zeidler auf deren Gnadenhochzeit an. Das Paar hatte in der unmittelbaren Nachkriegszeit den Bund fürs Leben geschlossen.
Familienfest in Kürenz: Das seit Mitte der 50er Jahre in der Domänenstraße lebende Ehepaar Margit und Horst Zeidler feierte am vergangenen Mittwoch das seltene Jubiläum der Gnadenhochzeit.

Trier-Tagebuch

Vor 50 Jahren (3. Oktober 1967): Die Stadtratsdebatte über das Theater ergibt einen Beschluss für die Weiterführung. Das Orchester soll aber verkleinert werden.

Schneller Aufstieg, radikaler Bruch

Die Ausstellung geht nicht nur auf die Geschichte der jüdischen Gemeinde ein, sondern wirft auch einen Blick auf den Alltag der Gemeinde und erläutert religiöse Bräuche und Traditionen. Foto: Anamalt
Die Ausstellung „Jüdisches Trier“ bietet einen Überblick über die fast 2000-jährige Geschichte der Juden in Trier bis zur Nachkriegszeit. Ein Vortrag im Rahmenprogramm spannt den Bogen von einer gesellschaftlichen Randgruppe über den rasanten kulturellen und wirtschaftlichen Aufstieg im 19. und früheren 20. Jahrhundert bis zum radikalen Bruch durch den Holocaust.

Perspektive bis Ende 2019

In Ehrang kümmert sich Quartiersmanagerin Melanie Bergweiler im Zusammenspiel mit Ortsvorsteher Thiébaut Puel (3. und 5. v.l .) verstärkt um die im Stadtteil lebenden Flüchtlinge. Ein Beispiel war 2016 ein Straßenfest in der Merowinger Straße, bei dem der dortige Jugendclub als Gastgeber fungierte. Foto: Quartiersmanagement Ehrang
Das Quartiersmanagement in Ehrang sowie Trier-Nord und -West soll nach dem einstimmigen Willen des Stadtrats bis Ende 2019 verlängert werden. An den Kosten von 600.000 Euro beteiligt sich die Stadt mit zehn Prozent. Die Quartiersmanager koordinieren zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Stadtteilen.

Endlich ein neuer Spielplatz

Der stellvertretende Caritas-Direktor Detlef Böhm (r.) und sein Kollege Marco Martini (l.) diskutieren mit Bürgermeisterin Angelika Birk und Kita-Leiterin Susanne Fuchs (v. l.) das Konzept für die Erneuerung des Außengeländes.
Einen Förderbescheid über einen städtischen Zuschuss von 39.400 Euro für die Erneuerung des Außengeländes der integrativen Kita Haus Tobias übergab Bürgermeisterin Angelika Birk in Quint.

Leuchtender Schutz im Verkehr

Mit den neonfarbenen Westen soll der Schulweg für die Erstklässler der Martin-Grundschule sicherer werden. Rudi Speich (4. v. r.), Vorstandsmitglied beim ADAC Mittelrhein, erklärte den Kindern, warum sie die Westen immer tragen sollten. OB Wolfram Leibe (3. v. l.), Schulleiterin Bärbel Scheuring (3. v. r.) und Polizeipräsident Rudolf Berg (r.) freuen sich über die Spende. Foto: Martin Seng
Am vergangenen Mittwoch fiel der Unterricht der Klassen 1a und b an der Martin-Grundschule in Trier-Nord zur Freude der dortigen Schüler für eine Stunde aus. Der Grund war die Übergabe der ADAC-Sicherheitswesten durch OB Wolfram Leibe, Polizeipräsident Rudolf Berg und das mittelrheinische ADAC-Vorstandsmitglied Rudi Speich.