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Kriminalpräventiver Rat

Hintergrund des Kriminalpräventiven Rates Trier ist die Erkenntnis, dass Kriminalität ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, dessen Lösung sinnvoller erfolgen kann, wenn neben der Polizei und der Justiz auf breiter Basis die Bürger als aktive Mitgestalter der örtlichen Sicherheitspolitik mit einbezogen werden.

Um dies zu erreichen wurden die bisherigen zum Informationsaustausch zwischen Polizei und Ordnungsbehörden eingerichteten Gemischten Polizeikommissionen in Kriminalpräventive Gremien umgewandelt. Diese setzten sich zum Ziel auf breiter Basis die Bürger als aktive Mitgestalter der örtlichen Sicherheitspolitik mit einzubeziehen.

Zur konstituierenden Plenumssitzung des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Trier am 30. Mai 1994 wurden Vertreter der Ratsfraktionen, der Wirtschaft, sämtlicher Freien Träger der Wohlfahrtspflege, Vertreter der Justiz, Vertreter der Behörden sowie der Universität eingeladen.

Der Rat gab sich dabei das folgende Selbstverständnis: Der Kriminalpräventive Rat versteht sich als Zusammenschluss von Institutionen, die aufgrund ihrer Tätigkeiten und ihrer Erfahrungen zur Verhütung von Straftaten beitragen können. Der Rat soll dahingehend wirken, die Bürger vor Kriminalität zu schützen und potentielle Täter von der Begehung von Straftaten abzuhalten sowie das subjektive Sicherheitsempfinden zu verbessern und somit einen rationaleren Umgang mit der Kriminalität möglich machen.

Aktuelle Schwerpunkte 

Seit 2012 unterstützt der Kriminalpräventive Rat  verstärkt die Vernetzung der zahlreichen kriminalpräventiv wirkenden Arbeitskreise, Projekte und Initiativen der sozialen Arbeit in Trier. Das Themenspektrum reicht vom Kinderschutz über die Gewalt- und Suchtprävention bis zum Kampf gegen Rechtsextremismus.

Ansprechpartner

Institution: Kriminalpräventiver Rat - Geschäftsstelle

Christine Schmitz
Gneisenaustr. 40
54294 Trier

Telefon: 0651/718-2584