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Netzwerk Kinderschutz

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg machen sich gemeinsam für den Kinderschutz stark. Im Oktober 2009 wurde durch die Veranstaltung der 1. Netzwerkkonferenz Kinderschutz der Startschuss zu einem gemeinsamen Netzwerk Kinderschutz gegeben.

Auf unseren Internetseiten möchten wir Sie über die Arbeit des Netzwerkes Kinderschutz der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg informieren.

Kinderschutzgesetz

Wirksamer Kinderschutz braucht eine verlässliche interdisziplinäre Zusammenarbeit. In diesem Sinne ist am 21. März 2008 das Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit (LKindSchuG) in Kraft getreten. Das Gesetz regelt im Kern zwei Schwerpunkte: Den Aufbau lokaler Netzwerke zur Verbesserung des Kindesschutzes und die Förderung der Kindergesundheit durch ein zentrales Einladungs- und Erinnerungswesen zu den Früherkennungsuntersuchungen.

Die Jugendämter haben die Aufgabe, diese Netzwerke zu initiieren und zu steuern, ihnen obliegt die Federführung für den Aufbau und die Steuerung der Netzwerke, die mindestens einmal im Jahr tagen müssen. Ziele sind die Förderung des Kindeswohls durch die Gewährleistung notwendiger niedrigschwelliger Hilfsangebote, die Früherkennung von Risiken für das Kindeswohl verbunden mit der Sicherstellung von Hilfen, der Aufbau o.g. lokaler Netzwerke und die Förderung der Kindergesundheit, insbesondere im Bereich der Früherkennungsuntersuchungen. Weiter geht es um mehr Transparenz bei den unterschiedlichen Hilfeangeboten. Eltern sollen möglichst früh erreicht und umfassender durch die verstärkte Nutzung und Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote unterstützt werden.

Erste Netzwerkkonferenz Kinderschutz

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg machen sich gemeinsam für den Kinderschutz stark. Durch die gemeinsame Netzwerkarbeit werden sich Landkreis und Stadt zukünftig noch intensiver auf den Kinderschutz konzentrieren.

Im Rahmen der ersten Netzwerkkonferenz Kinderschutz am 7. Oktober 2009 wurden rund 200 Akteure aus den Bereichen der Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Polizei und Justiz, der Kitas und Schulen, der ARGE und weiteren Akteuren zunächst über das im März 2008 in Rheinland-Pfalz in Kraft getretene Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit informiert.

Anschließend wurde das verbindlich geregelte Einladungs- und Erinnerungswesens zu den Früherkennungsuntersuchungen im Allgemeinen und konkrete Verfahrensabläufe zwischen dem örtlichen Gesundheitsamt und den Jugendämtern des Landkreises Trier-Saarburg und der Stadt Trier dargestellt.

In einer Podiumsdiskussion mit Fachkräften aus Jugendhilfe und Gesundheitswesen wurden Beispiele bereits gelingender Netzwerkarbeit in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg erörtert und näher betrachtet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Vorstellung der beiden Netzwerkkoordinatorinnen Frau Martina Philippi für die Stadtverwaltung Trier und Frau Nadja Adams für die Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Die erste gemeinsame Netzwerkkonferenz diente als Basis für ein Forum des Erfahrungsaustausches der beteiligten Akteure mit dem Ziel die Kooperation im Netzwerk Kinderschutz zum Wohl der Kinder in der Region zukünftig noch effizienter zu gestalten.

Der große Zuspruch der beteiligten Akteure und die positive Resonanz zu dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung haben gezeigt, dass die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien vor Ort sehr ernst genommen werden.

 
Zuständiges Amt

Ansprechpartner

Institution: Jugendamt der Stadt Trier

Martina Philippi
Am Augustinerhof
54290 Trier

Telefon: 0651/718-3540

Telefax: 0651/718-1518

Webseite: Jugendamt