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Trierer Preis für Zivilcourage

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Hinsehen und handeln.

"Wer nichts tut, macht mit!" Mit dieser Kampagne warb die Polizei vor Jahren für mehr Zivilcourage. Das Thema ist immer noch aktuell: Es geht darum, nicht wegzuschauen, wenn im Stadtbus jemand angepöbelt oder bedroht wird. Oder Hilfe zu holen in einer Notsituation. Oder sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen, wenn man eine Straftat beobachtet.

In diesem Sinne verleiht der Oberbürgermeister jedes Jahr den "Trierer Preis für Zivilcourage". Mit der Auszeichnung sollen Menschen, die Zivilcourage bewiesen haben, eine besondere Wertschätzung erfahren. Gleichzeitig sollen andere ermutigt werden, sich in Zukunft in brenzligen Situationen ähnlich zu verhalten und ihren Mitmenschen zur Seite zu stehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier können im Vorfeld Kandidaten vorschlagen, die in besonderen Situationen Mut bewiesen, sich für andere eingesetzt und Zivilcourage gezeigt haben. Über die Vergabe und die Preisträger entscheidet eine Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters.

Dabei ist mit Helfen nicht unbedingt das aktive Eingreifen in einer Situation gemeint, sondern auch das Handeln aus der Distanz. Gefragt sind nicht Leichtsinn oder Draufgängertum, sondern besonnenes Handeln und Helfen in Notsituationen.

 
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