Amt für Wirtschaftsförderung

Jahresbericht 2004

Das Arbeitsjahr ...

Das Jahr 2004 brachte nach der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in den vergangenen 3 Jahren der deutschen Wirtschaft - so die ersten, jetzt vorgelegten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes - einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP)von real 1,7 % (Vorjahr: Minus 0,1 %). Allerdings war der sogen. Kalendereffekt, wonach im Jahr 2004 in Deutschland 4,7 Arbeitstage mehr als im Vorjahr zur Verfügung standen, ungewöhnlich groß! Nach Ausschaltung dieses Effektes ergibt sich rechnerisch eine reale Wachstumsrate von + 1,1 %.

Diese Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2004 von 38,4 Mio. Erwerbstätigen erbracht. Das waren 128.000 Personen (0,3 %) mehr als ein Jahr zuvor. (Rheinland-Pfalz verzeichnete eine Zunahme um 0,6 % (11.000) auf 1,742 Mio. Erwerbstätige).
Die Region Trier hat im Vergleich zu Bund und Land sowie zu anderen Regionen in Rheinland-Pfalz eine geringe Arbeitslosenzahl. (Arbeitsamtsbezirk Trier im Jahresdurchschnitt 7,4 %- 2003 = 7,6 %) Zu dieser niedrigen Quote trägt ein Strom von rund 15.000 Berufspendlern bei, die Beschäftigung im Großherzogtum Luxemburg gefunden haben. Hinzu kommen Arbeitsplatzeffekte, die durch Luxemburger Kunden und das von Berufspendlern in der Region verausgabte Einkommen generiert werden. Dieser positive Kaufkrafteffekt, der auch im neuen „Einzelhandelskonzept 2010 der Stadt Trier” beschrieben ist und dem sich auch die City Initiative Trier in den nächsten Jahren in zunehmendem Maße annehmen will, stellt aber andererseits wegen der günstigeren Steuer- und Abgabenbelastung eine nicht unerhebliche Standortkonkurrenz dar.
Dies spürt auch die kommunale Wirtschaftsförderung in ihrer täglichen Arbeit. Dabei ist sie selbstverständlich von den (übergeordneten) Rahmenbedingungen abhängig, die sie selbst nur in begrenztem Umfang gestalten kann. Politik und Gesetzgebung sind gefordert die Rahmenbedingungen stärker an Flexibilität und Transparenz zu orientieren. Damit kann dann die kommunale Ebene ihre wirtschafsfördernden Aufgaben erfüllen.
Wirtschaftsförderung muss als kommunale Pflichtaufgabe verstanden werden! Damit einher geht die Forderung nach Ausweitung der Kompetenzen im Zusammenspiel mit anderen kommunalen bzw. regionalen Instanzen. Dass dabei die Rolle des ”Lotsen” in Verwaltungs- und Behördenverfahren zu übernehmen ist, stellt inzwischen bei der Stadt Trier eine Selbstverständlichkeit dar, die einen nicht geringen Teil der Arbeitszeit erfasst. Der „Kümmerer” muss dabei aber nicht alle Leistungen selbst erbringen, sondern eher als „Lösungsvermittler” auftreten.
Die städt. Wirtschaftsförderung ist vergleichbar der „Vertriebseinheit” eines Unternehmens: Kundenorientierung und Kundenpflege sind wesentliche Bestandteile der Wirtschaftsförderungs- Philosophie.
Der Maßstab an dem sich die Arbeit der Wirtschaftsförderung messen lassen muss, ist die Zufriedenheit ihrer Kunden! (und nicht nur und nicht zwangsläufig die der Politik!) Ziel muss es weiterhin sein hemmende bürokratische Strukturen - organisatorischer wie mentaler Art - zu minimieren!
Die Vielzahl der Service- und Dienstleistungen die letztendlich positiv gestaltet bzw. beeinflusst werden können trägt insgesamt mit dazu bei für die Betriebe und Unternehmen (und damit auch der Erwerbstätigen in diesen Firmen) ein „wirtschaftsfreundliches Klima” zu schaffen in dem sich Firmen wohl fühlen können um so Arbeitsplätze in der erforderlichen und ausreichenden Zahl schaffen zu können. Dies ist der Stadt und der öffentlichen Hand ja nur in begrenztem Umfang möglich: Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist letztendlich nicht Aufgabe der Stadt sondern der Unternehmen am Standort.

Grafik Wirtschaftswachstum in Deutschland 1951 - 2004

Gut gelaufen...

Verleihung des Ehrensiegels der Stadt Trier
Verleihung des Ehrensiegels der Stadt Trier Auf Initiative des Wirtschaftsdezernats wurde im Jahr 2004 zwei verdienten Persönlichkeiten der Trierer Wirtschaft eine besondere Ehre zuteil.

Im Rahmen einer feierlichen Stadtratssitzung in den Viehmarktthermen wurde am 18. Mai 2004 dem Präsidenten der Handwerkskammer Trier, Herrn Hans-Josef Jänschke, das Ehrensiegel der Stadt Trier verliehen. Die Stadt Trier würdigte damit das mehr als 45 Jahre währende außerordentliche ehrenamtliche Engagement des "streitbaren" Handwerksmeisters zum Wohle seiner Heimatstadt.

Große Verdienste hat sich der 10 Jahre der Handwerkskammer Trier als Präsident vorstehende Geehrte vor allem in Fragen der Ausbildung und Qualifizierung des beruflichen Nachwuchses erworben. Zudem ist er als engagierter Trierer in zahllosen Vereinen aktiv und unterstützt viele Initiativen weit über Handwerk und Wirtschaftsleben hinaus.

Verleihung des Ehrensiegels der Stadt Trier

Eine weitere Ehrensiegelverleihung fand im Rahmen einer feierlichen Ratssitzung am 9. April 2004 ebenfalls in den „Thermen am Viehmarkt” statt. Geehrt wurde Herr Siegfried J. Pudritz, Regional Vice-President Manufacturing Europe von Japan Tobacco International (JTI) für seine große unternehmerische Leistung und seinen engagierten Einsatz für den Wirtschaftsstandort Trier. In seiner Laudatio hob Oberbürgermeister Schröer hervor, dass es der Tatkraft und dem unternehmerischen Geschick von Herrn Pudritz zu verdanken ist, dass das Trierer Werk von JTI - größter privater Arbeitgeber in der Stadt - den Standort Trier erheblich gefestigt und auch innerhalb des Gesamtkonzerns dauerhaft positioniert hat.

Erhalt der Arbeitsplätze der DeTeCard am Standort Trier
Die bereits seit Ende 2003 drohende Schließung bzw. der Abbau von rund 90, teils hochwertigen Arbeitsplätzen bei der zum Telekom-Konzern gehörenden DeTe Card Service GmbH in Trier konnte durch das gemeinsame Engagement des Wirtschaftsdezernats mit den örtlichen und regionalen Entscheidungsträgern sowie dem Betriebsrat verhindert werden. Die Nürnberger Geschäftsführung teilte dem Oberbürgermeister schließlich auf dessen Schreiben vom Mai 2004 mit, dass die Komplettschließung des Trierer Standortes aktuell nicht weiter verfolgt wird. Die Umstrukturierung bedingt lediglich eine „Re-Integration” in die T-Com AG, wodurch aber letztendlich der Trierer Standort gesichert und kein Mitarbeiter am Standort Trier seinen Arbeitsplatz verliert.

Eröffnung WIP-Center und Umbau Gebäude 13 im Entwicklungsbereich Petrisberg
Die insgesamt auf 10 Jahre angelegte Entwicklung und Vermarktung der Konversionsfläche Petrisberg hat neben der Landesgartenschau im vergangenen Jahr auch durch die Fertigstellung des architektonisch interessanten Neubaus des WIP-Centers sowie der Umgestaltung des inzwischen vierten Bestandsgebäudes im Wissenschaftspark (WIP) einen weiteren kräftigen Schub erhalten. Mit diesen sowie den noch folgenden Umbaumaßnahmen der Kronengebäude, die in bewusst auffälliger Farbgebung gestaltet werden, wird das Ziel der dienstleistungsorientierten Unternehmensförderung, durch die infrastrukturelle Mehrwerte für die Nutzer des Wissenschaftsparks geschaffen werden sollen, künftig noch besser erreicht. Inzwischen sind im WIP bereits 28 Betriebe mit 313 Arbeitsplätzen (274 verlagerte, 39 neue) angesiedelt worden.

Die Konzeption des Wissenschaftsparks stellt eine klassische Form des Public-Private-Partnership zwischen Stadt Trier und EGP, Entwicklungsgesellschaft Petrisberg mbH, (an der die Stadt Trier mit 35 v. H. beteiligt ist) dar.

(Über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Wissenschaftspark und die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen EGP, Wirtschaftsdezernat/Wirtschaftsförderung und TZT wird regelmäßig im Dezernatsauschuss für Wirtschaft berichtet.)

Neuausrichtung der TZT - TechnologieZentrum Trier GmbH
Neuausrichtung der TZT Zur Jahresmitte 2004 erfolgte der vom Wirtschaftsdezernat schon seit längerem initiierte Umzug des Technologiezentrums von der Gottbillstraße in die neuen Räumlichkeiten im Wissenschaftspark Trier auf dem Petrisberg (Max-Planck-Straße 6)

Gleichzeitig wurde die Organisation der Gesellschaft neu strukturiert. Dabei wurde erfolgreich das Ziel verfolgt, Synergien mit bereits vorhandenen regionalen Kompetenzen herzustellen. So stellt die Industrie- und Handelskammer seit Sommer 2004 im Wege der Geschäftsbesorgung den Geschäftsführer des Zentrums, den stellvertretender IHK-Geschäftsführer Heinz Schwind. Auch mit dem Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier konnte ein Partner gewonnen werden, der mit in die Beratung und Betreuung der angesiedelten Existenzgründer eingebunden ist. Mit der Ansiedlung dieser Infrastruktureinrichtung für Gründungsinteressenten (an der die Stadt Trier 15 %-iger Mitgesellschafter ist) konnte ein weiterer wichtiger Baustein im Wissenschaftspark Trier (WiP) dauerhaft untergebracht werden. Derzeit sind 100 v. H. der vermietbaren Fläche belegt, so dass schon frühzeitig mit der Entwicklungsgesellschaft Petrisberg (EGP) über weitere Flächenbereitstellungen für Gründer verhandelt werden konnte. Ein Beleg für die „Top-Adresse” im Wissenschaftspark auf dem Petrisberg.

Fertigstellung und Eröffnung Pi-Park
Fertigstellung und Eröffnung Pi-Park Am 3. 6 2004 konnten die Erschließungsmaßnahmen der 8,4 ha großen Fläche der ehemaligen französischen Kaserne „Pionier-Park” im Stadtteil Euren nach einer Bauzeit von 14 Monaten abgeschlossen werden.
Das nach einem für die Stadt Trier neuen Modell mit dem Bundesvermögensamt (jetzt Bundesanstalt für Immobilienaufgaben -BImA- ) umgesetzte Projekt hat keinerlei staatliche Fördermittel beansprucht und auch den städtischen Haushalt nicht belastet. In einem städtebaulichen Vertrag zwischen dem Bund und dem Wirtschaftsdezernat der Stadt Trier wurde die Schaffung von Planrecht und die völlige Neuerschließung des Gebietes geregelt. Die Grundstücke werden an gemeinsam ausgewählte Betriebe veräußert.

Inzwischen sind bereits 80 % der gewerblichen Baufläche an sieben Unternehmen verkauft worden (180 Arbeitsplätze). Kürzlich wurde ein Baumarkt (Praktiker) mit 9.000 qm Verkaufsfläche und 69 Arbeitsplätzen eröffnet.

Einzelhandelskonzept 2010
Der Rat der Stadt Trier hat im Mai 2002 die Fortschreibung des 1997-er Einzelhandelskonzeptes beschlossen und erstmals einen „Runden Tisch Einzelhandel” eingerichtet. Beteiligt hieran waren die Vertreter der Fraktionen des Stadtrates, Vertreter der Industrie und Handelskammer Trier, der Handwerkskammer Trier, des Einzelhandelsverbandes, der City-Initiative Trier, des Baudezernates und des Wirtschaftsdezernats sowie des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik. Die Eckpunkte eines neuen Konzeptes mit 21 Zielen und Vorgehensweisen wurden erarbeitet. Die als externer Gutachter beauftragte CIMA Stadtmarketing GmbH, Bonn hatte u. a. auch die Vorab-Erfassung der Daten des Trierer Einzelhandelsvorgenommen. Dabei wurde vor allem die herausragende Stellung Triers im bundesweiten Vergleich der Mittelstädte bestätigt. Die Handelszentralität - also der erzielte Umsatz im Verhältnis zum Kaufkraftvolumen/Kaufkraftpotenzial der Trierer Einwohner - liegt bei einem Spitzenwert von 216 ! D. h. es gibt deutliche Kaufkraftzuflüsse der insgesamt mehr als 770.000 Kunden des Einzugsbereiches. (Der Durchschnittswert vergleichbarer Städte liegt bei 140 ! ) Sämtliche Warengruppen zeigen Handelszentralitäten von über 100, wobei Bekleidung/Textilien und Einrichtungsbedarf zu den Segmenten mit den höchsten Werten zählen.

In dem jetzt gemeinsam erarbeiteten „Einzelhandelskonzept 2010”, das vom Trierer Stadtrat Anfang 2005 als Richtschnur der künftigen Entwicklung in Trier verabschiedet wurde, werden auch Festlegungen und Reglementierungen zu den Themen „Innenstadt”, „Nahversorgung in den Stadtteilen” sowie „Großflächiger Einzelhandel” getroffen.

Einzelhandels-Nahversorgung Pfalzel
Im Rahmen der jahrelangen Bemühungen des Wirtschaftsdezernates, im Stadtteil Pfalzel die Situation der örtlichen Nahversorgung zu verbessern, ist es gelungen seit 24.7.2004 in der Pfalzeler Straße das "Einkaufskörbchen" als kleinen Lebensmittelnahversorger anzusiedeln. Neben einem reichhaltigen Sortiment an Lebensmitteln und Frischeprodukten wird den Kunden von einer „Existenzgründerin” eine Warenauswahl zur Deckung des täglichen Bedarfs - vor allem auch der älteren - Stadtteilbewohner geboten.

Städtebauliches Entwicklungsgebiet „BI 6” Trier-Irsch
Städtebauliches Entwicklungsgebiet BI 6 Trier-Irsch Nach langen Jahren der Planung und Vorbereitung konnte im Herbst 2004 mit den ersten Erschließungsmaßnahmen (Entwässerung) im Gewerbegebiet Irsch ( Bebauungsplanbereich B I 6 ) begonnen werden. Mit der sich anschließenden Verlegung der Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser sowie den Straßenbaumaßnahmen werden dann im Laufe des Jahres 2005 auch die privaten Baumaßnahmen auf den gewerblichen Grundstücken beginnen können. Erste konkrete Verkaufsgespräche mit interessierten Betrieben konnten schon Ende 2004 von der städt. Wirtschaftsförderung aufgenommen werden.

In dem rd. 42.500 qm großen Gebiet können ca. 12 bis 15 Baugrundstücke - in variabler Größe ab 2.000 qm - erworben werden. Die als sogen. „städtebaulicher Entwicklungsbereich” bereits im Jahr 1995 vom Stadtrat rechtsverbindlich beschlossene Maßnahme sieht die Ansiedlung „nicht störender, produzierender Unternehmen bzw. Dienstleister sowie kleinere Handwerksbetriebe aus den Höhenstadtteilen bzw. den angrenzenden Gemeinden des Ladkreises (Gewerbe- und Betriebsstätten einschl. Wohnen) vor.

Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien „EXPO REAL” in München
Städtebauliches Entwicklungsgebiet BI 6 Trier-Irsch Unter dem Motto „Wir entwickeln Zukunft” präsentierte sich der Gemeinschaftsstand rheinland-pfälzischer Wirtschaftsförderer und Unternehmen bei der Expo Real, die vom 4.10.- 6.10.2004 auf dem Messegelände München stattgefunden hat. Neben der Trierer Hafengesellschaft, dem Industriepark Region Trier und dem Zweckverband Wirtschaftsförderung im Trierer Tal sowie weiteren Partnern war auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Trier vertreten, um das interessante Fachpublikum auf den Standort Trier aufmerksam zu machen. Aufgrund der positiven Resonanz wurde seitens der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz bereits signalisiert den Gemeinschaftsstand 2005 fortzuführen und die gute Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Informationsveranstaltung „Frauen wollen's wissen”
Informationsveranstaltung „Frauen wollen's wissen” Am 29. September 2004 fand im Tagungszentrum der Handwerkskammer Trier die Info-Veranstaltung „Frauen wollen's wissen - Qualifizierung, Beruf und Selbständigkeit” statt. Diese gemeinsam vom Wirtschaftsdezernat mit den beiden Wirtschaftskammern und der Agentur für Arbeit Trier organisierten Veranstaltung wurde von mehr als 100 Gründungsinteressierten und Unternehmerinnen besucht. Karriereplanung, Weiterbildungsmöglichkeiten und Selbständigkeit standen dabei im Mittelpunkt der Diskussionen. Besondere Beachtung fand der humorvolle Vortrag von Wirtschaftsdezernentin Christiane Horsch zum Thema „Typisch Mann - typisch Frau”. Abgerundet wurde der Info-Tag durch Workshops zu den Themen „Existenzgründung, Beruf und Familie sowie Marketing:” An der Thematik „Unternehmensgrün-dung/Firmennachfolge” speziell für Frauen wird das Wirtschaftsdezernat gemeinsam mit IHK und HWK Trier weiterbearbeiten.

TANDEM - D e r Gründertag für die Region
Informationsveranstaltung „Frauen wollen's wissen” Am Wochenende 15./16. Mai 2004 fand im Rahmen der Landesgartenschau zum zweiten Mal die Gründermesse "TANDEM" statt. Nach der guten Resonanz auf die erste Veranstaltung der TANDEM im Jahr 2001 wurde das Messeprofil von den Partnern der „fit-Initiative” zur Förderung von Unternehmensgründungen in der Region Trier weiterentwickelt. Neben Fachvorträgen und Workshops wurde den mehr als 50 Ausstellern auf einer Fläche von rd. 1.000 qm die Chance zur Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen geboten. Die Organisatoren der TANDEM-Messe, zu denen auch die städtische Wirtschaftsförderung der Stadt gehört, sehen in der Förderung des Kooperationsgedankens ein weiteres wichtiges Motiv für die Durchführung der Veranstaltung.
Die nächste Veranstaltung der Gründermesse wird im Rahmen der Moselland-Ausstellung 2005 am 24./25.09.2005 stattfinden.

City-Initiative Trier e. V.
City-Initiative Trier e. V. Neben den seit Jahren etablierten und bewährten Aktionen und Veranstaltungen hat die City Initiative Trier im vergangenen mit tatkräftiger Unterstützung durch die Stadt Trier u. a. auch zahlreiche Sondermaßnahmen in Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2004 durchgeführt Hierzu gehörten die Beflaggung der Innenstadt, Teppichaktionen („Zwei starke Partner” - LGS - City Initiative) sowie Begrünungen und themenbezogene Schaufensterdekorationen. Von den erstmals von der City Initiative beantragten vier verkaufsoffenen Sonntagen entfielen zwei auf die LGS. Allein diese, so der Vorsitzende der City Initiative Hans P. Schlechtriemen, brachten dem Trierer Einzelhandel 6,2 Mio. Euro Jahresumsatz zusätzlich. (Gesamtjahresumsatz 2004: rund 900 Mio. Euro). Die alljährlich von der City Initiative durchgeführte Park & Ride Aktion an den Adventssamstagen hatte hinsichtlich ihrer Akzeptanz und Auslastung im Jahr 2004 das beste Ergebnis seit 1995.
Für die kommenden Jahre stehen die verstärkten Bemühungen um die Luxemburger Kunden, die Ansprache der ständig steigenden Zahl der chinesischen Touristen in Trier („zweitgrößte ausländische Besuchergruppe nach den Niederländern”) sowie der weiter Ausbau und die Kooperation mit dem Wachstumsbereich „Kultur” auf der Projektliste der City Initiative Trier e. V.

Messepark Trier

Neuer Geschäftsbesorger im Messepark
Messepark Trier Die Firma Schneider Promotion & Transport GmbH, hat seit 1.1.2004 die Betreibung des Messeparks Trier, In den Moselauen übernommen. Nach der Bestandsaufnahme und der technischen Übernahme der Anlagen und Einrichtungen wurde der Schwerpunkt der Tätigkei-ten im Anlaufjahr auf die Professionalisierung und stärkere Kundenorientierung der einzelnen Arbeitsprozesse gelegt. Auch das optische äußere Erscheinungsbild des Messeparks sowie der zugehörigen Messeparkhalle und der Eingangsgebäude wurden überarbeitet. Die im Jahr 2004 bereits erreichten Verbesserungen lassen erwarten, dass in den kommenden Jahren die Vermarktung und Betreuung eine sehr positive Entwicklung nehmen wird.

Neuanfang Moselland-Ausstellung
Logo Moselland-Ausstellung Die Unternehmensgruppe der Familie Schwab aus Bad Dürkheim hat nach vorhergehenden langwierigen Verhandlungen mit Zustimmung der Stadt Trier die seit 1969 von ihr in Trier durchgeführte Mosellandausstellung an einen neuen Veranstalter übertragen. Nach einer Pause in 2004 wird die Moselland-Ausstellung vom 17. bis 25.09.2005 unter neuer Regie stattfinden.
Ausrichter der MA ist künftig die Fa. Pro-Consult-Messen GmbH, (Ansprechpartner Herr Dietmar Jochim) Heiligkreuzweg 45 a, 55130 Mainz, Tel.: 06131/5760782, Fax: 06131/5760783, E-Mail: kontakt@pro-consult-messen.de.

Reisemobilpark im Messepark
Reisemobilpark im Messepark Die Messeförderungsgesellschaft Trier mbH hat dem Ruderverein Treviris ab Januar 2004 den sogen. Ausstellerparkplatz In den Moselauen zur temporären Nutzung als Reisemobilstellplatz vermietet. Damit konnten die Bemühungen des Vereins, eine Qualitätsverbesserung des angrenzenden, privat betriebenen City-Campingplatzes zu erreichen, nachhaltig und auch erfolgreich unterstützt werden. Mit Beginn der Camping-Saison 2004 konnte Wirtschaftsdezernentin Christiane Horsch am 3. April zusammen mit der Pächterfamilie Haag den Reisemobil-Stellplatz am Messepark eröffnen. Durch eine entsprechende Beschilderung (Parken auf dem Messeparkplatz nur noch für Pkw und Busse gestattet) wird nun das „wilde” Campieren am Messepark unterbunden, wodurch dieser Parkplatz wieder komplett als Park & Ride Parkplatz für Pkw zur Verfügung steht.

Altstadtfest
Das vom Wirtschaftsdezernat mit den Straßengemeinschaften organisierte Altstadtfest konnte auch bei seiner 24. Auflage (vom 25. - 27. 6.2004) kontinuierlich weiterentwickelt werden: Die erstmalige Einbeziehung des neugestalteten Kornmarktes (sowie angrenzender privater Flächen) bereicherten das kulinarische und künstlerische Angebot der Innenstadtfestmeile um einen weitern Aspekt.

Anstrahlung der Pfarrkirche St. Martin
Anstrahlung der Pfarrkirche St. Martin Gemeinsam mit dem Ortsbeirat Trier-Nord wurde von der städt. Wirtschaftsförderung die abendliche Anstrahlung der Pfarrkirche St. Martin realisiert. Die Kirche, die nach dem Vorbild einer frühchristlichen Säulenbasilika erbaut wurde, wird seit Ostern 2004 von 6 Strahlern ausgeleuchtet. Die Anstrahlung beginnt bei Einbruch der Dunkelheit und endet bei Sonnenaufgang. Diese Maßnahme, schon seit langem ein besonderes Anliegen der Pfarrei sowie des Ortsbeirates, lässt die in den Jahren 1912 bis 1915 erbaute Kirche, die während des Zweiten Weltkrieges nur gering beschädigt wurde, weithin sichtbar im rechten Licht erstrahlen.

Weitere Investitionen in der Europahalle Trier
Nach Fertigstellung des 3. Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen in der städtischen Europahalle konnten im Jahr 2004 auch die Voraussetzungen und ersten Vorbereitungen für den nächsten (vermutlich letzten) Bauabschnitt geschaffen werden.
Europahalle Trier Mit der Bewilligung der Fördergelder des Landes und der Beschlüsse des Stadtrates (Investitionskosten insges. rd. 565.000 Euro, Förderung: 275.000 Euro) können die bis zum Jahr 2006 laufenden Baumaßnahmen (Bühnentechnik, Foyer, Garderobe usw.) nun angegangen werden. Im Jahr 2004 konnte die Verbesserung der Anliefersituation in der Hindenburgstraße bereits als erste Einzelmaßnahme umgesetzt werden.

Industrie-Stammgleis Trier-Euren/Zewen/Monaise
Im Frühjahr 2004 fand die regelmäßig fällige „Eisenbahntechnische Prüfung” des städtischen Industrie-Stammgleises durch die Landeseisenbahnverwaltung statt. Der Prüfbericht ergab lediglich kleinere Mängel an der Anlage, die kurzfristig behoben werden konnten.
Auf der Basis des Beschlusses zur Generalsanierung der Gleisanlage (in den Jahren 2002-2005) aus dem Jahr 2001, wurde am 15.12.2004 vom Stadtrat beschlossen, als -.vorerst letzten Bauabschnitt- die Sanierung des Gleisbogens „Gottbill-/Monaiser Straße” durchzuführen. Die Ausschreibung erfolgte noch 2004. Die Durchführung der Arbeiten erfolgt im 2. Quartal 2005.
Im Jahr 2004 wurden von den gleisnutzenden Firmen insgesamt 1890 Waggons über das städtische Gleis abgewickelt.

Räumung der Liegenschaft Monaise
Liegenschaft Monaise Mit dem Ratsbeschluss vom Oktober 2002 war die städt. Wirtschaftsförderung vom Stadtrat beauftragt die endgültige Räumung der seit 1996 nur noch für Dauercamper zur Verfügung stehenden Fläche des ehemaligen Campingplatzes Monaise umzusetzen. Die Freimachung der Stellplatzanlage mit vormals noch 68 Nutzern konnte nun endgültig mit dem Abzug bzw. der Beseitigung der letzten Wohnmobile/-container zum 31. 12. 2004 vollständig vollzogen werden.
Obwohl diese Kündigungs- und Räumungsmaßnahme von den betroffenen Dauercampern während der sich über zwei Jahre hinziehenden Abwicklung teilweise sehr emotional und auch medienwirksam begleitet wurde, hat es letztendlich keinerlei gerichtlicher Schritte oder gar Vollstreckungsmaßnahmen bedurft die Nutzer zum Um- bzw. Abzug von dieser Fläche zu bewegen.

Firmenbesuche
Firmenbesuche Wie in den Vorjahren wurden auch im Jahr 2004 wurden wieder themenbezogene Firmenbesuche vom Wirtschaftsdezernat organisiert.
Am 6. Mai 2004 besuchten Oberbürgermeister Schröer und Beigeordnete Horsch - begleitet von Vertretern der beiden Wirtschaftskammern, des Einzelhandelsverbandes und der City-Initiative Firmen im Bereich des neu gestalteten Kornmarktes. Übereinstimmend äußerten die Inhaber der besuchten Betriebe, dass „der Kornmarkt sich schon kurz nach der Sanierung zu einem zentralen Platz entwickelt hat, der Besucher anzieht und deshalb auch den Einzelhandelsstandort maßgeblich unterstützt”.

Am 7. September 2004 besuchte Wirtschaftsdezernentin Horsch in Begleitung von Vertretern der Entwicklungsgesellschaft Petrisberg sowie der IHK Trier mehrere Unternehmen im „Wissenschaftspark auf dem Petrisberg” statt. Die kleine Delegation konnte sich bei ihren Gesprächen mit den Firmeninhabern einen Eindruck von der beachtlichen, dynamischen Entwicklung des Wissenschaftsparks verschaffen, der wegen seiner Nähe zur Universität und durch die Präsenz des Technologiezentrums Trier als „Allround-Dienstleister für Gründer„ - auch ein ideales Umfeld für Existenzgründer bietet.

Aufstellung weiterer Radboxen
Im Jahr 2004 konnten in zahlreichen Gesprächen und Terminen mit den zuständigen Stellen die Vorbereitungen zur Aufstellung weiterer Fahrradboxen im Umfeld der Porta Nigra, unweit der Tourist Information Trier, geschaffen werden. Nachdem im Sommer 2003 vier vom Wirtschaftsdezernat angeschaffte Radboxen auf dem Busparkplatz Simeonstift „versuchsweise” aufgestellt worden waren und diese inzwischen - insbesondere von Fahrradtouristen - gut angenommen werden, sollen nun weiter Boxen angeschafft werden. Anfang Dezember 2004 konnte schließlich die Auftragsvergabe zur Aufstellung von 10 weitern Boxen erfolgen.

Sitzungen des Dezernats-Ausschusses IV
Im Jahr 2004 trat der Dezernats-Ausschuss IV unter Vorsitz von Wirtschaftsdezernentin Horsch zu insgesamt 7 Sitzungen zusammen, wobei sich nach der Kommunalwahl vom 13. 6. 2004 eine teilweise völlig veränderte Zusammensetzung der Ausschussmitglieder ergab.
Die Vor- und Nachbereitung (Sitzungsdienst) des Ausschusses obliegt dem Unternehmerbüro für das gesamte Dezernat IV.

(Noch) nicht so gut gelaufen...

Im abgelaufenen Jahr gab es nach den Feststellungen der Handwerkskammer Trier allein 52 Insolvenzen im Kammerbezirk (2003 - 41) In der Stadt Trier machten vor allem die Insolvenzanträge namhafter, alteingesessener Traditionsunternehmen (- erwähnt seien nur die Firmen Morgenweck, Bauunternehmung Kickert und die Autohäuser der Heister-Gruppe) betroffen.

Michelin
Logo MICHELIN Nach dem Aus der „Drahtcord-Herstellung” - als Vorprodukt der Reifenherstellung - im Trierer Werk von Michelin zum Ende des Jahres 2004 werden von den einst 285 Mitarbeitern nur noch 90 weiterbeschäftigt werden, weil das Trierer Werk im globalen Wettbewerb den Drahtcord nicht mehr konkurrenzfähig herstellen kann. Für 137 Mitarbeiter wurde ab Frühjahr 2004 ein Sozialplan verabschiedet und 68 Personen werden von der Möglichkeit des Vorruhestandes oder der Altersteilzeit Gebrauch machen.
Im Trierer Werk wird dann nur noch der Produktionsbereich „Wulstkern” verbleiben, der als Zulieferbetrieb für die Reifenproduktion in den Michelin-Werken u.a. in Karlsruhe und Homburg dient.
Erwähnt sei an dieser Stelle die Michelin Development GmbH, die in 2003 in Deutschland eine gezielte und pragmatische regionale Wirtschaftsförderung an den bisherigen Michelin-Standorten gestartet hat. Kleine und mittlere mittelständische Unternehmen können in der Gründungs- und Wachstumsphase direkt von der langen Erfahrung und der finanziellen Unterstützung des Reifenherstellers profitieren. Für Trier wurde eigens ein Sonderprogramm mit einem Budget von 1 Mio. Euro (befristet bis 2007) aufgelegt, das Finanzhilfen in Form von Darlehen bieten soll. (In zwei Veranstaltungen mit Wirtschaftsdezernat und Wirtschaftsministerium RLP wurde dieses Programm gemeinsam erörtert.)

Grundstücksverkaufsverhandlungen/ Optionsausübungen
Im abgelaufenen Jahr wurden wie in den Vorjahren vom Wirtschaftsdezernat wieder in verstärktem Umfang Grundstücksverhandlungen mit expandierenden Unternehmen sowohl über eigene, städtische wie auch zu vermittelnder Objekte von externen (privaten wie öffentlichen) Anbietern geführt. Obwohl mehrere Grundstückstransaktionen durchaus zum Erfolg geführt werden konnten, sind zahlreiche, zum Teil sehr zeitintensive, Vermittlungen und Gespräche (noch) nicht realisiert worden bzw. wurden - teilweise - zurückgestellt. (Die damit verbundenen Investitionen und Erweiterungen mit den entsprechenden Arbeitsplatzeffekten wurden in 2004 nicht mehr getätigt.)

Rückerwerb eines städtischen Gewerbegrundstücks
Als bisher erster Fall im Industriegebiet Euren musste die Wirtschaftsförderung ein ihr vertraglich zustehendes Rückkaufsrecht gegenüber einem Grundstückserwerber ausüben und gerichtlich durchsetzen. Durch den Rückerwerb dieser gewerblichen Baufläche und den Verkauf an ein benachbartes Unternehmen können diesem nun Erweiterungsmöglichkeiten für schon länger geplante Investitionen eröffnet werden.

Otto- und Elsbeth-Schwab-Preis
Da es der ausdrückliche Wunsch des Stiftungsgebers ist, die Preisverleihung im Rahmen der Mosellandausstellung durchzuführen und in 2004 keine MA stattgefunden hat, war im Vorjahr (nachdem bereits 2003 keine Preisträger ausgelobt wurde) auf eine Verleihung zu verzichten.

Ausblick

Handwerkerpark Trier-Feyen
Handwerkerpark Trier-Feyen Am 3. Februar 2004 erfolgte im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens BF 13 „Handwerkerpark Trier-Feyen” die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Parallel dazu wurden mit dem Forstamt Trier und der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord die Einzelmaßnahmen des forstlichen und landespflegerischen Ausgleichs im Mattheiser Wald abgestimmt. Der Stadtrat fasste am 31. März 2004 mit 44 Ja-Stimmen (bei 6 Gegenstimmen von Bündnis 90/Die Grünen) den Grundsatzbeschluss zur bedarfsorientierten Errichtung des Handwerkerparks (in 4 Bauabschnitten) mit einem voraussichtlichen Gesamt-Investitionsaufwand von rd. 11 Mio. Euro. Bei einer erwarteten (vorab signalisierten) Landesförderung von 50 % und Grundstücks-Verkaufserlösen von 35 % sowie einem städtischen Eigenanteil von 15 % ist von einem voraussichtlich Grundstückspreis zwischen 30 und 35 Euro/qm auszugehen. In der gleichen Sitzung stimmte der Stadtrat dem Entwurf des Bebauungsplanes zu und beschloss dessen öffentliche Auslegung. Diese erfolgte im Juni/Juli 2004. Als Ergebnis der Offenlage ergab sich der Bedarf noch geringfügige Ergänzungsuntersuchungen zu beauftragen: Altlastenuntersuchung, Verkehrsmengenprognose, ergänzende schalltechnische Stellungnahme sowie eine klimafachliche Stellungnahme. Diese Gutachten sowie die daraus resultierenden Plananpassungen und deren Berücksichtigung in der Planung wurden dann in einer 2. Offenlage des Bebauungsplanes BF 13-Handwerkerpark Trier-Feyen” vom 18.03. bis 22.04.2005 ausgelegt. Mit dem Satzungsbeschluss und der Rechtskraft des Bebauungsplanes wird im Sommer 2005 gerechnet. (Die zahlreichen, teilweise schon seit 5 Jahren auf eine An- bzw. Umsiedlung in den Handwerkerpark wartenden Betriebe aus der Stadt und der Region sehen den - hoffentlich - danach beginnenden Erschließungsmaßnahmen mit hohen Erwartungen entgegen.)

Weitere Ansiedlung im Pi-Park
Praktiker Baumarkt im Pi-Park Mit der Eröffnung des Praktiker Baumarktes im Frühjahr 2005 hat der Standort Pi-Park eine weitere Aufwertung und Attraktivitätssteigerung erfahren, so dass die laufenden Gespräche zur Verwertung der restlichen Grundstücksflächen (ca. 14.000 m²) kurzfristig abgeschlossen und damit die Gesamtfläche in 2005 in eine zivile Nutzung überführt werden kann.
Obwohl für die Erschließungsmaßnahme Pi-Park die endgültige Schlussabrechnung noch aussteht, kann schon jetzt davon ausgegangen werden, dass die Gesamtkosten den vorab ermittelten und im städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt Trier und dem Bundesvermögensamt (heute: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) festgeschriebenen Be-trag deutlich unterschreiten werden.
Die modellhafte Kooperation zur Entwicklung der Konversionsfläche „Pi-Park” kann also schon heute als Erfolg gewertet werden.

Kampagne zur Förderung der Selbständigkeit von Frauen
Das Wirtschaftsdezernat plant die Einrichtung eines „Unternehmernetzwerkes” um Frauen zu animieren den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen um so die Gründerrate speziell bei Frauen zu erhöhen. Mit gezielten Aktionen wie z. B. Firmenbesuchen, „Best practice-Beispielen”, Informationsveranstaltungen und regelmäßigen Stammtischen soll Frauen Mut gemacht werden Gründungen und Unternehmensnachfolgen anzugehen. Mit zielgruppenorientierten Veranstaltungen und gegenseitigen Erfahrungsaustauschen soll die Motivation zum Schritt in die Selbständigkeit gefördert werden.

Einzelhandelsentwicklung
Im Januar 2005 wurde das neue Einzelhandelskonzept 2010 durch den Rat der Stadt Trier endgültig beschlossen. Daran knüpfte dann eine öffentliche Vorstellung des gesamten Konzeptes im Februar 2005 an. Bei dieser Vorstellung hatten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die herausragende Stellung der Stadt als Einzelhandelsstandort zu informieren.
Der „Runde Tisch Einzelhandel” wird mit allen beteiligten Akteuren fortgesetzt und soll die Umsetzung des Konzeptes begleiten. Erst dessen Absicherung in der aktuellen Fortschreibung des Flächennutzungsplans sowie in den einzelnen städtischen Bebauungsplänen bringt letztendlich den verbindlichen Charakter.

 

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