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Qualitätssicherung im kommunalen Bildungsmanagement

vgl. Modell des integrierten Managements nach Knut Bleicher
vgl. Modell des integrierten Managements nach Knut Bleicher

Managementaufgaben im Bereich der kommunalen Bildung stellen komplexe Anforderungen, weil sie sehr unterschiedlichen Bedingungen genügen müssen. Kommunale Bildung bewegt sich mindestens in einem konstitutionell-rechtlichen ,einem wissenschaftlich-inhaltichen und einem strukturell-organisatorischen Raum.

In Trier hat das kommunale Bildungsmanagement deshalb ein Management-Modell aus der Wirtschaft zur Steuerung der Projektaktivitäten bei „Lernen vor Ort“ adaptiert. Es soll sicherstellen, dass einerseits wichtige Bildungsprojekte den grundlegenden Zielstellungen der Stadtpolitik entsprechen und diese befördern und andererseits die komplexen Bedingungszusammenhänge großer Bildungsprojekte vollständig berücksichtigt werden.

Das Modell des integrierten Managements nach Knut Bleicher sieht in seiner adaptierten Form wie folgt aus:

Das städtische Leitbild, in diesem Fall die bildungspolitischen Leitlinien der Stadt Trier, setzen den grundlegenden Rahmen für alle weiteren Bildungsaktivitäten. Auf der normativen Ebene begründen sie die Bildungspolitik und die Bildungsziele (vgl. Zukunftskonzept 2025). Längerfristige Pläne, wie etwa eine MINT-Strategie (ausrichtende Ebene), orientieren sich idealerweise an diese Zielen und die folgenden Einzelmaßnahmen (vollziehende Ebene) wiederum sind Ergebnisse der strategischen Vorgaben (Passung von oben nach unten bzw. von unten nach oben - „vertikaler FIT“).

Gleichzeitig ist auf allen Ebenen zu bedenken, das Maßnahmen und Aktivitäten auch strukturelle Fragen (Organisationsformen usw.) und auch Fragen des Verhaltens (Kooperationskulturen usw.) berücksichtigen müssen („horizontaler Fit“).

Ansprechpartner

Institution: Bildungs-und Medienzentrum, Palais Walderdorff

Herr Rudolf Fries
Domfreihof 1b
54290 Trier

Telefon: 0651/718-1430

Telefax: 0651/718-1438