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Bildungsräume erschließen

Bildungsräume zu erschließen – das bedeutet, auf verschiedenen Ebenen anzusetzen. Bildung muss im Sozialraum der Bürgerinnen und Bürger stattfinden, also dort erreichbar sein, wo die Menschen leben und ihren Alltag verbringen.

Welche Bildungsräume gibt es für Familien? Hierfür gestaltet die Kommune die Rahmenbedingungen entscheidend mit, und gute strukturelle Bedingungen unterstützen Familien bei ihren Erziehungs-, Bildungs- und Versorgungsaufgaben. Gleichzeitig ist die Familie selbst ein wichtiger Bildungsraum: Kinder lernen in der Familie grundlegende persönliche und soziale Fähigkeiten. Stabile und starke familiäre Bedingungen sind für Kinder das Fundament, auf dem sie ihre Potenziale entwickeln können. In der Familie werden die Wurzeln der Bildungsbiografie angelegt, sie prägt mehr als alles andere den späteren Bildungserfolg.

Ein Beispiel, wie Eltern gestärkt werden können, sind Elterncafés in den Bildungseinrichtungen vor Ort: Sie schaffen ein soziales Netz, stärken Erziehungskompetenzen und helfen bei der Alltagsbewältigung. Das kommunale Bildungsmanagement hilft dabei, Elterncafés an Trierer Kitas und Schulen einzuführen.

Bildungsräume müssen insbesondere denen zur Verfügung stehen, die von Bildungsarmut bedroht oder betroffen sind. Kinder und Jugendliche mit ungünstigen (familiären und sozialen) Ausgangsbedingungen benötigen eine besondere Unterstützung. Diesen Ansatz verfolgt das Programm „Kultur macht stark: Bündnisse für Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel des Programms ist es, durch kulturelle Bildung Chancen für Kinder und Jugendliche zu eröffnen. Damit möglichst viele „Bündnisse für Bildung“ in Trier aktiv werden können, hat das kommunale Bildungsmanagement hier eine koordinierende Funktion eingenommen.

Ansprechpartnerin

Institution: Kommunales Bildungsmanagement (KBM)

Frau Dr. Caroline Thielen-Reffgen
Domfreihof 1a
54290 Trier

Telefon: 0651/718-3445