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Konversion in Trier

Seit Mitt der 1990er Jahre wird in der Stadt Trier erfolgreich die Um- und Neunutzung vormals militärisch genutzter Flächen betrieben. Handlungskonzept dieser für die Stadt sehr positiven Entwicklung ist das strategische Konzept „Zukunft Trier 2020,“ das in Geschäftsführung durch das Amt für Stadtentwicklung und Statistik erstellt bzw. fortgeschrieben wurde. Es definiert stadtentwicklungspolitische Ziele und Maßnahmen, auf deren Grundlage zahlreiche Konversionsvorhaben erfolgreich in die gesamtstädtische Entwicklung einbezogen werden konnten.

In den zwei Jahren seit dem letzten Konversionsbericht hat die Konversion in Trier nichts von ihrer Bedeutung für die Stadt verloren. Vielmehr lassen sich Entwicklungen, die sich bereits damals deutlich abzeichneten, so z.B. im Wissenschaftspark, heute auch zahlenmäßig eindeutig positiv belegen. Aber in dem Maße wie heute die militärische Konversion ihrem Höhepunkt entgegengeht, zeichnen sich bereits neue Ansätze für eine Fortführung der erfolgreichen Trierer Konversionspolitik ab. Mit dem Freiwerden der beiden Bundeswehrstandorte in Trier-West werden absehbar die letzten militärischen Flächen zur Umwidmung anstehen.

Daran werden aber unmittelbar neue Herausforderungen ansetzen, dann bei der Konversion ziviler Brachen, entstanden durch den wirtschaftlichen Strukturwandel. Hier ist die Stadt bereits proaktiv tätig geworden, so z.B. mit dem Expertenworkshop zur Bahnhofsentwicklung. Dieses vorausschauende Handeln zusammen mit dem über Jahre gesammelten Know-how bei der Umsetzung von Konversionsvorhaben in Public-Private-Partnerships unter Leitung der Stadt Trier, geben die große Möglichkeit, die Probleme strukturellen Wandels auch weiterhin aktiv als Chance zu nutzen.

Zur Messung des Erfolgs der Konversion in Trier wurde im Februar/März 2006 vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik eine umfassende Erhebung durchgeführt und bis Sommer 2006 ausgewertet. Neben der Aktualisierung der Zahlen zu Arbeitsplätzen und Investitionen wurden dabei auch Fragen nach der qualitativen Bewertung der Standorte, der Geschäftslage bzw. der Geschäftserwartung sowie der erwarteten Arbeitsplatzentwicklung gestellt.

 
Zuständiges Amt

Ansprechpartner

Institution: Amt für Stadtentwicklung und Statistik

Dr. Johannes Weinand
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