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Feuvrier-Kaserne

Quelle: Architekt Manfred Müller, Trier mit BGH-Plan, Trier (Freiraumplanung)
Quelle: Architekt Manfred Müller, Trier mit BGH-Plan, Trier (Freiraumplanung)

Die am Moselufer in Trier-Nord gelegene frühere französische Kaserne "Feuvrier" wurde durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) veräußert und im November 2011 von der Porta Nova GmbH & Co KG erworben. Für die Konversion des ca. 2,65 ha großen Areals hatte das Rathaus mit dem Investor ein städtebauliches Konzept erarbeitet, das auf dem Bewerbungskonzept der Ausschreibung der BIMA beruht und mit dem Architektur- und Städtebaubeirat abgestimmt wurde.

Nach der Erstellung der Fachgutachten im Jahr 2012 wurde im April 2014 per Stadtratsbeschluss Planrecht geschaffen. Insgesamt sind 140 Wohnungen, 3800 Quadratmeter Nutzfläche für Büros und Arztpraxen, maximal 1000 Quadratmeter für kleinere Geschäfte, ein Hotelbetrieb mit 160 Betten und ein Restaurant mit einer 200 Quadratmeter großen Gaststube vorgesehen.

Das abgestimmte Konzept sieht im rückwärtigen Bereich des Grundstücks elf locker gruppierte, dreigeschossige Häuser mit jeweils bis zu acht barrierefrei gestalteten Wohnungen vor. Drei langgezogene, viergeschossige Gebäude bilden einen Riegel an der Zurmaiener Straße. Sie dienen auch als Lärmschutz für das Wohngebiet und stehen vor allem für Hotel-, Einzelhandels- oder Büronutzungen bereit. Auch Wohnungen sind zugelassen, dürfen aber nicht mehr als ein Drittel der Fläche beanspruchen. An der Ecke Peter-Lambert-Straße soll ein maximal sechsgeschossiges, in Richtung Mosel abgestaffeltes Gebäude einen städtebaulichen Akzent setzen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Planung ist eine Gaststätte mit Terrasse am Moselradweg.

Mit der Realisierung des Projektes Feuvrier ist gleichzeitig die Aufwertung des angrenzenden Moselufers vorgesehen.

Baubeginn ist ab 2015 vorgesehen.