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Konversionsgebiete

Am Beispiel des Stadtteils Feyen (Archivfoto) wird deutlich, wie die mittlerweile aufgegebenen militärischen Gebäude und Flächen das Stadtbild jahrzehntelang geprägt haben.
Am Beispiel des Stadtteils Feyen (Archivfoto) wird deutlich, wie die mittlerweile aufgegebenen militärischen Gebäude und Flächen das Stadtbild jahrzehntelang geprägt haben.
Bei Konversionsflächen wird zwischen militärischen (Kasernen, Truppenübungsplätze, Wohnsiedlungen) und zivilen (gewerbliche Brachflächen und Bahnflächen) Flächen unterschieden. Während die militärischen Flächen wie in Trier einen erheblichen Flächenumfang darstellen, auf die mit gesamtstädtischen Entwicklungsstrategien reagiert werden muss, sind die zivilen Flächen meist kleinteiliger und stadtteilbezogen.

Trier war zeitweilig weltweit der größte französische Militärstandort außerhalb Frankreichs mit 20.000 Soldaten incl. Angehöriger. Neben den französischen Streitkräften waren auch amerikanische und deutsche Streitkräfte auf über 630 ha Fläche mit 860 Wohneinheiten vertreten.

Seit nunmehr über 20 Jahren werden die Flächen sukzessive und der jeweiligen Lage im Stadtgebiet angemessen der zivilen Nutzung zugeführt. Die Entwicklung reichen von Wohnbauflächen über Dienstleistungen und Einzelhandel bis zu gewerblichen Entwicklungen. Die größte Fläche mit ca. 70 ha ist der Petrisberg, der mit der Realisierung der Landesgartenschau 2004 und dem Wissenschaftspark, Unierweiterungsflächen sowie vielfältigen Wohnflächen zu den erfolgreichsten Projekten in der Stadt und im Land gehören. Während der Petrisberg weitestgehend entwickelt ist, befinden sich aktuell die militärischen Liegenschaften ehemalige Kaserne Castelnau in Feyen sowie die ehemalige Kaserne Feuvrier an der Zurmaiener Straße in der Umsetzung.

Im zivilen Bereich wird der ehemalige Güterbahnhof und die Fläche in Trier West mit dem ehemaligen Bobinet-Gelände und dem Bahnausbesserungswerk einer zivilen Nutzung zugeführt.

 
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