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Künstlerische Ausgestaltung des Jobcenters

Präsentation des Siegerentwurfs Kunst am Bau für das Jobcenter
Künstler Christoph Mancke (2. v. r.) präsentiert mit Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (2. v. l.) sowie Elke Saleh und Mohsen Khosravi von der Gebäudewirtschaft seinen Siegerentwurf von „Kunst am Bau“. Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Marita Wallrich (rechts), freut sich auf die Realisierung.

Eine Treppe, die in die Luft ragt. Scheinbar ins Nichts. Nach der letzten Stufe ein kleines Plateau, von dem man eine ganz andere Perspektive einnimmt und den Gedanken freien Lauf lassen kann. Diese Skulptur des Lünebacher Künstlers Christoph Mancke wählte die Jury des städtischen Wettbewerbs „Kunst am Bau“ auf den ersten Platz.

„Bearbeitungsgegenstand“, wie es in der Ausschreibung heißt, ist der Vordereingang des Jobcenters in Trier-West. Aufgabe war, ein „zweckerfüllendes nutzbares Kunstwerk“ zu entwerfen. Nach der Auffassung des Preisrichtergremiums, in dem neben Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Dr. Bärbel Schulte (Stadtmuseum), Elke Saleh (Gebäudewirtschaft), Marita Wallrich vom Jobcenter und Moritz Lehr, Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, saßen, gelang Mancke dies in seinem Entwurf am besten.

„Begeistert hat uns, dass die Treppe es ermöglicht, seinen Standort zu verändern und andere Sichtweisen zu haben“, sagte Kaes-Torchiani. Auch erlaube das Kunstwerk „ganz viele Assoziationen, die sich mit dem Jobcenter verbinden lassen“. Weiter heißt es in der Begründung der Preisrichter: „Die Skulptur in Form einer Treppe passt sich sehr gut dem Ort und der vorhandenen Architektur an. Sie wirkt unaufdringlich und leicht, elegant und trotzdem robust.“ Auch symbolisiere sie Aufstiegschancen und neue Perspektiven. Mancke will seine Skulptur Stärke, Kraft und Dynamik ausstrahlen lassen und ein starkes Zeichen für den Jobcenter-Eingang setzen. Zudem würden sich von verschiedenen Blickrichtungen auf die Treppe unterschiedliche Ansichten ergeben.

Als Material hat der Künstler Cortenstahl gewählt – einen Baustahl mit hoher Witterungsbeständigkeit. Sein rötlicher Ton soll einen warmen Farbakzent schaffen. Für das Gesamtprojekt „Kunst am Bau“ am Jobcenter sind 40.000 Euro vorgesehen. Jobcenter- Geschäftsführerin Marita Wallrich freut sich auf die Realisierung und betonte: „Wir sind hier angekommen und fühlen uns wohl.“ Seit zwei Jahren ist das Jobcenter in der Gneisenaustraße angesiedelt. Nun ist geplant, mit den Arbeiten am Fundament der Skulptur schnellstmöglich zu beginnen. Bis März 2015 soll sie am Vordereingang in den Himmel ragen und neue Perspektiven eröffnen.

 
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