Sprungmarken

Amt für Bauen, Umwelt, Denkmalpflege

Leitung:
Roland Geiler

Allgemeine Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch und Freitag: 8:30 - 12:30 Uhr
Donnerstag: 8:30 - 16:00 Uhr
und nach vorheriger Vereinbarung

Anschrift: Am Augustinerhof, Verwaltungsgebäude VI, 54290 Trier Position im Stadtplan

Zentrale Telefonnummern: 0651/718-3631, -3632, -3633 und -3634

Zentrale Faxnummer: 0651/718-1638

Zentrale E-Mail-Adressen:

Bauaufsichtsbehörde und Baubürgerbüro: Kontaktformular
Umweltberatung: Kontaktformular
Umweltabteilung: Kontaktformular
Vergabestelle: Kontaktformular
Denkmalpflege: Kontaktformular

Erreichbarkeit

Das Amt befindet sich im türkisfarbenen Verwaltungsgebäude VI hinter dem Hochbunker. Der Haupteingang liegt – vom Parkplatz aus gesehen – an der hinteren Seite des Gebäudes. Die Büros sind, mit Ausnahme der Ebene der Baukontrolleure, mit einem Personenfahrstuhl zu erreichen. Es gibt eine behindertengerechte Toilette. Kostenpflichtige Parkplätze befinden sich auf dem Augustinerhof. ÖPNV-Haltestelle ist "Rathaus/Stadttheater".

Es ist ein barrierefreier Zugang möglich Behindertengerechtes WC vorhanden Behindertenparkplätze vorhanden Es ist ein Personenaufzug vorhanden.

Kurzbeschreibung

Das Amt für Bauen, Umwelt, Denkmalpflege, beinhaltet verschiedene Abteilungen, so das BauBürgerBüro, die untere Bauaufsichtsbehörde, die Umweltabteilung, die Zentrale Vergabestelle und die untere Denkmalschutzbehörde.

Mit dem BauBürgerBüro steht eine zentrale Auskunfts- und Anlaufstelle zur Verfügung. Es werden Fragen zur Bebaubarkeit von Grundstücken beantwortet und Ansprechpartner für tiefer gehende Fachberatungen vermittelt. Bauleitpläne, die sich im Aufstellungsverfahren befinden, sind hier während der Auslegungsfrist für jedermann einsehbar. Anregungen und Bedenken können dazu vorgetragen und zu Protokoll gegeben werden.

Die untere Bauaufsichtsbehörde hat die Aufgabe, Bauvorhaben daraufhin zu überwachen, dass die einschlägigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Hierzu gehören nicht nur die Landesbauordnung Rheinland-Pfalz, sondern auch sonstige bundes- und landesrechtliche Vorschriften, z.B. aus dem Bereich der Stadtplanung, Natur- oder Immissionsschutz.

Zur Beurteilung von Vorhaben nach den einzelnen Fachrechten bedient sich die untere Bauaufsichtsbehörde der kommunalen und staatlichen Fachämter.

Ferner ist die Einsichtnahme in das Baulastverzeichnis möglich. Auch können Berechtigte Informationen aus den Hausakten erhalten.

Konkrete Fragestellungen zu Einzelvorhaben werden von den technischen SachbearbeiterInnen beantwortet. Diese sind auch für die Erteilung von Bauvorbescheiden, Genehmigungen, Versagungen oder Zurückweisungen verantwortlich. Auch baurechtliche Stellungnahmen für andere Dienststellen der Verwaltung werden erstellt.

Das Baugenehmigungsverfahren beginnt mit der Einreichung eines schriftlichen Antrages und der Bauvorlagen, meist durch einen bauvorlagenberechtigten Entwurfsverfasser. Wesentliche Einzelfragen über die Bebaubarkeit eines Grundstücks können auf dem Wege einer Bauvoranfrage durch einen Bauvorbescheid geklärt werden. Dieser ist dann für das nachfolgende Baugenehmigungsverfahren verbindlich.

Die Bauaufsicht kann aber auch im Fall von Rechtsverstößen Bauarbeiten einstellen und Bußgelder verhängen. Bei "Schwarzbauten" prüft sie, ob diese auch materiell rechtswidrig sind. Ist dies der Fall, kann die Beseitigung verfügt werden.

Die Umweltabteilung besteht aus der unteren Wasser-, Abfall- und Bodenschutzbehörde sowie der unteren Naturschutzbehörde:

Die untere Naturschutzbehörde ist Fachbehörde für Naturschutz und Landschaftspflege. Ihre Aufgabe ist es vor allem, die Regelungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und des Landesnaturschutzgesetzes Rheinland-Pfalz (LNatSchG) umzusetzen. Im Bereich Artenschutz sind darüber hinaus EG-rechtliche und internationale Bestimmungen anzuwenden. Gegenüber dem Bürger wie auch verwaltungsintern hat die Naturschutzbehörde eine Art Lotsenfunktion in allen fachlichen und rechtlichen Fragen des Naturschutzes.

Folgende Aufgabenbereiche sind der unteren Wasserbehörde zugeordnet:

Bewirtschaften und Entwickeln von Grundwasser und Gewässer II. und III. Ordnung, Erteilen wasserrechtlicher Genehmigungen und Erlaubnisse (z.B. zum Entnehmen von Wasser, zum Bauen am Gewässer, zur Nutzung der Erdwärme und zur Gewinnung von Bodenschätzen und anderen Benutzungen). Ferner das Reinhalten von Boden, Gewässer und Grundwasser durch Überwachung von Tankanlagen, Anordnungen zur Gefahrenabwehr, Untersuchung, Sanierung, Ersatzvornahme bei Kontaminationen durch umweltgefährdende Stoffe und die Gewässeraufsicht beim Lagern und Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Abwicklung von staatlichen Hochwasserhilfen für Gewerbetreibende und Landwirte sowie Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen.

Der unteren Abfallbehörde obliegen der Vollzug der Landesverordnung (LVO) "Verbrennen pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen", des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes, der Verpackungsverordnung, Altfahrzeugverordnung, Altölverordnung und Batterieverordnung.

Das zentrale Vergabewesen umfasst: die interne Beratung in Ausschreibungsangelegenheiten, die Prüfung und Versendung der Vergabeunterlagen, Veröffentlichung der Ausschreibungen, Durchführung des Submissionsverfahrens, Maßnahmen zur Korruptionsvorbeugung, Ausschluss von Firmen und Auftragsvergaben.

Denkmalpflege hat zum Ziel, bedeutende Bauwerke der Vergangenheit für die Zukunft zu erhalten. Diese Bauwerke, Kulturdenkmäler genannt, sind historische Dokumente, die, ähnlich wie Urkunden oder Münzen, Auskunft über die Geschichte geben. Die Erhaltung dieses „historischen Erbes“ hat vor allem seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird von einer breiten Öffentlichkeit als selbstverständliche Aufgabe eines Kulturstaates anerkannt. Über den geschichtswissenschaftlichen Wert der Kulturdenkmäler hinaus schützt die Denkmalpflege den vom Menschen im Lauf seiner Geschichte gestalteten Lebensraum auch deshalb, weil historische Bauwerke und gewachsene Stadtbilder kulturelle Identität stiften und zur Belebung der Umwelt beitragen. Denkmalpflegerische Bemühungen gibt es seit circa zweihundert Jahren; umfassende Denkmalschutzgesetze gibt es in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1970er Jahren. Da Denkmalpflege eine kulturelle Aufgabe darstellt, fällt es in die Kulturhoheit der Länder. Daher hat jedes Bundesland sein eigenes Gesetz. Grundlage denkmalpflegerischen Handelns in Rheinland-Pfalz ist das (Denkmalschutzgesetz DSchG), das 1978 in Kraft getreten ist, zuletzt geändert durch Gesetz vom 26.11.2008.

 
Verweisliste

Downloads

Haltestelle Rathaus/Stadttheater

Finden Sie mit Hilfe der Online-Fahrplanauskunft Ihre Verbindung zur Haltestelle Rathaus/Stadttheater im Verkehrsverbund Region Trier. Die Haltestelle wird angefahren von den Buslinien 1 (Richtung Ruwer), 3, 5, 6, 8, 16.